kurz & gut

Meldungen aus dem Verband

kurz+gut_Bundesseiten_3_2026_Foto ASJ beim Bundeskanzler_(c) Bundesregierung Steffen Kugler

Sachsen

Die ASJ zu Gast im Bundeskanzleramt

Jugendverbände im Austausch mit Bundeskanzler Friedrich Merz: Auf Einladung des Deutschen Bundesjugendrings trafen sich Anfang Juni 40 junge Engagierte mit dem Regierungschef in Berlin. Für die Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) nahmen Dina Davidova aus dem Bundesjugendvorstand und Kevin Henkel, Mitglied im Landesjugendvorstand der ASJ Sachsen, teil. Zentrale Themen waren unter anderem die Stärkung der Demokratie und des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie die Generationengerechtigkeit in Deutschland. Bundeskanzler Friedrich Merz betonte die Bedeutung jungen Ehrenamts und sprach sich gegen Kürzungen bei der Förderung von Jugendverbänden aus. Gleichzeitig verwies er auf die angespannte Haushaltslage und konnte keine zusätzlichen Mittel zusagen. Dem entgegnete Kevin Henkel: „Jugendverbände brauchen Planungssicherheit und eine verlässliche Förderung. Gleichzeitig ist es wichtig, dass das Engagement junger Menschen sichtbar anerkannt wird.“ Der direkte Austausch mit dem Bundeskanzler sei daher ein wichtiges Signal für die Jugendverbandsarbeit. (MG)

kurz+gut_1_Großübung im Schemelsbergtunnel Weinsberg(C) ASB HeilbronnFranken

Baden-Württemberg

Katastrophenschutzübung am Schemelsbergtunnel

Rund 300 Einsatzkräfte übten Ende Juni in einer vom Landratsamt Heilbronn organisierten Katastrophenschutzübung den Ernstfall. Das als Unfall mit anschließendem Brand dargestellte Szenario mit zahlreichen Verletzten sollte Abläufe und Abstimmungen der Beteiligten unter möglichst realistischen Bedingungen testen. Feuerwehr, Rettungsdienst, Sanitätsdienst und Polizei übten unter anspruchsvollen Bedingungen (langer Tunnel, eingeschränkte Fluchtmöglichkeiten, Rauchentwicklung, Hitze) Methoden zur Brandbekämpfung und die medizinische Erstversorgung. Vier Auszubildende des ASB Heilbronn-Franken waren als angehende Notfallsanitäter:innen dabei. Sie versorgten die Patient:innen direkt am Unfallort und organisierten deren Transport ins SLK-Klinikum „Am Gesundbrunnen“, wo sie die Verletzten an das Klinikpersonal übergaben. Für unsere Azubis bot diese Übung Gelegenheit, ihr Wissen unter quasirealen Bedingungen zu erweitern und Erfahrungen im Zusammenspiel mit den verschiedenen Hilfsorganisationen zu sammeln. Danke an alle Beteiligten! (DJ)

kurz+gut_Schützenausmarsch 4

Niedersachsen

Wünschewagen beim Schützenausmarsch

„Im Doubliertritt – Marsch“ – wenn im Juli dieser Ruf in Hannover ertönt, gilt das Schützenfest offiziell als eröffnet. Dann ziehen beim traditionellen Schützenausmarsch rund 10.000 Teilnehmende durch die Innenstadt. 150 Institutionen, Hilfsorganisationen und Schützenvereine sind dabei sowie über 90 Spielmannszüge. Sie alle machen den längsten Schützenausmarsch der Welt zu einem echten Spektakel, sorgen dafür, dass Tausende Zuschauer:innen entlang der 3,5 Kilometer langen Strecke feiern können. Ein dreifaches Horrido gab es in diesem Jahr auch für den niedersächsischen ASB-Wünschewagen: Mit 35 Wunscherfüller:innen, Dutzenden Seifenblasenpistolen und funkelnden Sternen-Luftballons haben die ASBler:innen Hannovers Straßen „WüWa-blau“ gemacht. Und entlang des Weges dafür gesorgt, den Wünschewagen noch bekannter zu machen. Reaktion: donnernder Applaus und Standing Ovations für die Ehrenamtlichen! (JM)

ASB-Wuenschewagen_Signet_quer_sRGB

Bundesverband

ASB-Wünschewagen 2026: gleiche Qualität, neuer Auftritt

Der ASB-Wünschewagen präsentiert sich seit dem 1. Juli 2026 mit einem neuen Logo. Mit dem weiterentwickelten Markenauftritt wird die Marke Wünschewagen auch optisch noch enger mit der Dachmarke ASB verbunden. Ziel der Anpassung ist es, die Zugehörigkeit des Wünschewagens zum ASB noch sichtbarer zu machen und gleichzeitig die hohe Wiedererkennbarkeit des Projekts zu bewahren. Der neue Markenauftritt ist das Ergebnis eines Entwicklungsprozesses innerhalb des Verbandes. Eines bleibt jedoch unverändert: die Mission des ASB-Wünschewagens. Auch künftig ermöglichen die ASB-Wünschewagen an 23 Standorten bundesweit schwerstkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase die Erfüllung eines Herzenswunsches – mit demselben Engagement, derselben Menschlichkeit und vor allem derselben Qualität wie bisher. (LK)

kurz+gut_MANV_ASBMD_hoch_01

Sachsen-Anhalt

MANV-Szenario: Großübung auf der A14

Kurz vor der Freigabe eines weiteren Teilstückes der Autobahn 14 im Norden Sachsen-Anhalts wurde für den Ernstfall geprobt. Das Szenario: ein schwerer Auffahrunfall mit mehreren Pkw, in den auch ein Reisebus mit 20 Personen verwickelt ist. Daraufhin wurde ein Massenanfall an Verletzten (MANV) festgestellt. Bei über 30 Grad im Schatten trainierten 200 Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei, um auf solche Notfälle gut vorbereitet zu sein sowie schnell, sicher und abgestimmt zu handeln. Der ASB Magdeburg war mit insgesamt 36 Haupt- und Ehrenamtlichen aus dem Rettungsdienst und

Katastrophenschutz an der Übung beteiligt, da-runter zwei leitende Notärzte. (NB)