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Editorial

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Liebe Leserinnen und Leser,

was bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen – heute, in einer Zeit, in der einem der eigene Alltag schon mal zu viel ist und in der jede Menge Herausforderungen gleichzeitig auf uns wirken?

Diese Ausgabe des ASB Magazins zeigt, wie unterschiedlich Antworten darauf aussehen können. In Mosambik, wo das FAST, das schnelle Einsatzteam des ASB, mit medizinischer Hilfe und sauberem Trinkwasser Leben rettet. Oder dort, wo Zukunft beginnt: bei Kindern und Jugendlichen. Im Schulsanitätsdienst lernen sie früh, Verantwortung zu übernehmen, füreinander einzustehen und in entscheidenden Momenten zu handeln. Sie gewinnen Selbstvertrauen – und die Erfahrung, dass ihr Handeln einen Unterschied macht. Gerade in unserer Gegenwart, in der soziale Herkunft noch immer über Chancen entscheidet, ist das ein starkes Signal. Die Kinder lernen Selbstwirksamkeit und: Hilfe beginnt oft mit einer kleinen Übung – und wirkt weit darüber hinaus.

Und dann gibt es Orte wie das Mittelmeer. Orte, an denen Hilfe unter besonders schwierigen Bedingungen geleistet wird und die uns daran erinnern, wie grundlegend der Anspruch ist, Menschen in Not nicht alleinzulassen.

Wenn wir nach vorne blicken, brauchen wir genau diesen weiten Blick: für das, was unmittelbar zu tun ist – und für das, was uns als Gesellschaft zusammenhält. Die Geschichten in diesem Heft zeigen: Für Hilfe braucht es keine großen Worte, sondern Menschen, die etwas füreinander tun. Es sind Ehrenamtliche, Freiwillige und Hauptamtliche, die für den ASB unermüdlich Hilfe leisten – mit Fachlichkeit und Mitgefühl.

Ich wünsche Ihnen viel Freude mit diesem Magazin und den Geschichten darin.

Herzlichst Ihre

Diana_Unterschrift

Diana Zinkler,
Leitung Kommunikation