
Hamburg

Landesgeschäftsführerin Bettina Spechtmeyer-Högel bei der Vertragsunterzeichnung auf der Interschutz-Messe in Hannover.
Nach 15 Jahren wieder ein Haustarifvertrag
ASB Rettungsdienst Hamburg GmbH macht Nägel mit Köpfen
Faire Bezahlung, klare Regeln, echte Wertschätzung – das ist mehr als ein Verhandlungserfolg. Es ist ein Versprechen an alle, die sich Tag für Tag für die Menschen in Hamburg einsetzen.
Wer beim ASB-Rettungsdienst Hamburg arbeitet, verlässt sich im Einsatz auf klare Abläufe, eine gute Ausrüstung – und darauf, dass die eigene Leistung gesehen wird. Genau das ist jetzt noch verbindlicher geregelt: Am 3. Juni 2026 haben die ASB Rettungsdienst Hamburg GmbH und die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (dfeug) auf der Interschutz in Hannover einen neuen Haustarifvertrag unterzeichnet. Für die Beschäftigten in Hamburg bedeutet das: Erstmals seit 15 Jahren gelten wieder verbindliche, gewerkschaftlich ausgehandelte Arbeitsbedingungen.
Für die 60.000 Mitglieder des ASB Hamburg mag das zunächst wie eine Personalmeldung aus einem einzelnen Landesverband klingen. Tatsächlich steckt darin aber ein Stück gelebter Samariter-Haltung: Wer sich um andere kümmert, muss selbst gut behandelt werden. Dieser Grundsatz gilt für die Nachbarschaftshilfe genauso wie für die Hauptamtlichen im Rettungswagen.
„Dieser Tarifvertrag zeigt: Wir meinen es ernst mit Wertschätzung für unsere Mitarbeitenden. Faire Bezahlung, verlässliche Rahmenbedingungen und echte Entwicklungsperspektiven – das ist unser Versprechen an alle, die im ASB Rettungsdienst Hamburg arbeiten oder es zukünftig wollen“, so Bettina Spechtmeyer-Högel, Geschäfts-führerin ASB Rettungsdienst Hamburg GmbH.
Was sich für die Beschäftigten konkret ändert
Der neue Haustarifvertrag gilt seit dem 1. August 2026 und läuft mindestens bis Ende 2028. Kurz gesagt: mehr Gehalt, mehr Sicherheit, mehr Erholung. Notfallsanitäter:innen starten in Vollzeit mit einem Einstiegsgehalt ab 4.000 Euro brutto, dazu kommen attraktive Zulagen und eine Jahressonderzahlung. Auch bei Krankheit, Urlaub und Fortbildung gibt es spürbar bessere Bedingungen – und wer sich gewerkschaftlich organisiert, dessen Mitgliedsbeitrag übernimmt künftig der ASB.
Auch Niels Ole Jaap, Geschäftsführer der ASB Rettungsdienst Hamburg GmbH, sieht darin mehr als eine Zahlenanpassung: „Wir wollen der Arbeitgeber sein, bei dem man im Rettungsdienst langfristig arbeiten möchte – weil die Bedingungen stimmen, weil man sich entwickeln kann und weil man weiß, dass der eigene Einsatz gesehen und anerkannt wird. Mit diesem Tarifvertrag schaffen wir genau diese Grundlage.“
Jetzt einsteigen: Karriere beim ASB-Rettungsdienst Hamburg
Der neue Tarifvertrag ist auch ein Signal nach außen – an alle, die eine berufliche Zukunft im Rettungsdienst suchen. Ob als Notfallsanitäter:in, Rettungsassistent:in oder Rettungssanitäter:in: Beim ASB-Rettungsdienst Hamburg zählt jeder Einsatz, und das schlägt sich jetzt noch klarer in Gehalt, Zulagen und Entwicklungsperspektiven nieder.
Mehr Informationen zu offenen Stellen und Ausbildungswegen gibt es unter:
Die ASB Rettungsdienst Hamburg GmbH ist ein Unternehmen des Arbeiter-Samariter-Bundes und leistet im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg qualifizierten Rettungsdienst und Krankentransport – rund um die Uhr im Einsatz für die Gesundheit und Sicherheit der Hamburgerinnen und Hamburger.
Interview: Petra Witt
Pflegekurstermin 2026
Spezialkurs „Rückenschonende Pflege“
ASB-Sozialstation Jenfeld/Horn,
ASB Service-Wohnen Oldenfelde,
Ahrenshooper Straße 21–27, 22147 HH,
1 x 3 Std. von 15 bis 18 Uhr
(Montag, den 21.09.2026)
Spezialkurs „Ein Leben mit Demenz“
ASB-Tagespflege Langenhorn,
Fibiger Straße 163, 22419 HH,
3 x 3 Std. von 17 bis 20 Uhr
(dienstags, 29.09., 06.10., 13.10.2026)
Spezialkurs „Rückenschonende Pflege“
ASB-Sozialstation Flottbek,
Osdorfer Landstraße 183, 22549 HH,
1 x 3 Std. von 16 bis 19 Uhr
(Donnerstag, den 08.10.2026)
Spezialkurs „Ein Leben mit Demenz“
ASB-Sozialstation Niendorf,
Tibarg 54, 22459 HH,
3 x 3 Std. (Freitag, 16.10., von 16 bis 19 Uhr, Samstag, 17.10.,
und Sonntag, 18.10.2026, je von 11 bis 14 Uhr)
Spezialkurs „Letzte Hilfe“
ASB-Sozialstation Flottbek,
Osdorfer Landstraße 183, 22549 HH,
1 x 4 Std. von 16 bis 20 Uhr
(Donnerstag, den 22.10.2026)
Spezialkurs „Rückenschonende Pflege“
ASB-Sozialstation Sasel,
Stadtbahnstraße 4a, 22393 HH,
1 x 3 Std. von 16 bis 19 Uhr
(Donnerstag, den 05.11.2026)
Spezialkurs „Letzte Hilfe“
ASB-Sozialstation Poppenbüttel,
Moorhof 11, 22399 HH,
1 x 4 Std. von 16 bis 20 Uhr
(Donnerstag, den 12.11.2026)
Spezialkurs „Ein Leben mit Demenz“
ASB-Sozialstation Finkenwerder,
Butendeichsweg 2, 21129 HH,
1 x 2,5 Std. und 1 x 7,5 Std.
(Freitag, 04.12., von 17 bis 20 Uhr und
Samstag, 05.12.2026, von 9 bis 16.30 Uhr)
Die Teilnahme an dem Kurs ist kostenfrei.
Anmeldungen bitte in der Geschäftsstelle der Sozialen Dienste, Telefon: 040/8 33 98-245, oder per Mail an pflegekurse@asb-hamburg.de.
Die Durchführung der Kurse erfolgt mit Unterstützung der BARMER.