Bayern

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Norbert Tessmer ist neuer ASB-Landesvorsitzender

Am Vorabend der Landeskonferenz war Innenminister Herrmann zu Gast

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Der neue Landesvorsitzende: Norbert Tessmer.

Norbert Tessmer aus Coburg ist am 11. Juli in der Nürnberger Meistersingerhalle von den Delegierten der ASB-Landeskonferenz in das Amt des bayerischen ASB-Landesvorsitzenden gewählt worden. Als dessen Stellvertreter:in wurden Kristin Schuhmann und Dr. Christian Wolf gewählt. Komplettiert wird der ASB-Landesvorstand durch Dr. Dominik Blunck, Ronja Endres, Sven Müller, Volker Röder, Dr. Ibrahim Yanik und Petra Ludwig (als Landesjugendleiterin). Gewählt wurde zudem die Landeskontrollkommission – ihr gehören nunmehr Daniel Berndt, Christine Fischer und Kirsten Arnold an. Der langjährige Landesvorsitzende Dr. Gerhard Körner wurde mit herzlichen Worten verabschiedet. Angereist waren 103 Delegierte aus ganz Bayern.

Am Vortag der Landeskonferenz fand im benachbarten Ramada-Hotel ein Festabend des ASB Bayern statt. Als Festredner konnte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gewonnen werden. Der Minister – ASB-Mitglied Nummer 200.000 in Bayern – äußerte sich zum Thema Resilienz gegenüber Krisen und Katastrophen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte David Lässig vom ASB Allgäu. Im Außenbereich des Hotels wurden unterschiedlichste Projekte des ASB ausgestellt. So konnten zum Beispiel das Hebammenmobil des ASB Nordrhein-Westfalen und das Kneipp-Projekt des ASB Hamburg in Augenschein genommen werden. Der ASB Kronach war mit seiner Rettungshundestaffel sowie der Drohnengruppe vor Ort, der ASB Forchheim präsentierte ein Zivilschutz-Fahrzeug und einen digitalen Aktivitätentisch für die Tagespflege.

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Innenminister Joachim Herrmann inmitten der Hamburger Samariter an deren Kneipp-Stand.

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Auch die Kronacher Rettungshundestaffel war vertreten.

Text: Moritz Wohlrab

Heldinnen und Helden gesucht

Wer an Heldinnen und Helden denkt, hat oft große Taten vor Augen. Doch die wahren Held:innen des Alltags begegnen uns jeden Tag: Sie schenken Zeit, bilden Menschen in Erster Hilfe aus, hören zu oder engagieren sich im Bevölkerungsschutz.

Kurz: Sie machen unsere Gesellschaft ein Stück besser. Genau diese Menschen werden beim Arbeiter-Samariter-Bund gesucht.

Mit seiner Kampagne „Coburger Helden“ möchte der ASB Coburg Menschen aus der Region für ein Ehrenamt begeistern. Doch viele Interessierte stellen sich zunächst eine einfache Frage: Welches Ehrenamt passt eigentlich zu mir? Um die Antwort darauf zu erleichtern, wurde auf der Kampagnen-Website www.coburg-helden.de ein interaktives Quiz entwickelt. In nur wenigen Sekunden können Interessierte herausfinden, welche ehrenamtliche Tätigkeit am besten zu ihren Fähigkeiten und zeitlichen Möglichkeiten passt. Vielleicht liegen die Stärken im Umgang mit Menschen. Oder man unterstützt gerne bei Einsätzen oder möchte sich für soziale Projekte einsetzen. Das Quiz hilft dabei, die passende Aufgabe zu entdecken – ganz unkompliziert und unverbindlich.

Ehrenamt bedeutet übrigens nicht, jede Woche viele Stunden investieren zu müssen. Oft reicht schon ein kleiner zeitlicher Beitrag, um Großes zu bewirken. Jede Unterstützung zählt.

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Im Rahmen der neuen Kampagne wurde unter anderem ein interaktives Quiz entwickelt.

Text: Matthias Neuf

Trauer um Franz Feldmeier

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Sein ASB-Archiv war ein wichtiger Teil im Leben
von Franz Feldmeier.

Der ASB in Bayern trauert um einen Samariter, der unseren Verband über mehr als sechs Jahrzehnte lang geprägt hat: Franz Feldmeier. Im Jahr 1962 trat er dem ASB bei und wurde später der erste hauptamtliche Mitarbeiter des ASB in Nürnberg. Sein ganzes Berufsleben stellte er in den Dienst anderer Menschen – zunächst im Rettungsdienst, später im Fahrdienst für Menschen mit Behinderung. Mit großem Engagement setzte sich Franz Feldmeier zudem als Betriebsratsvorsitzender für die Belange der Mitarbeitenden ein. Ein besonderes Vermächtnis hinterlässt er mit dem Aufbau des wohl größten privaten ASB-Archivs Deutschlands, das die Geschichte unseres Verbandes für kommende Generationen bewahrt. Wir verlieren einen überzeugten Samariter, dessen Wirken und Leidenschaft unvergessen bleiben werden

Text: Moritz Wohlrab