
Sachsen-Anhalt
35 Jahre ASB in Sachsen-Anhalt
Jubiläum am „Tag des Ehrenamts“: Verband würdigt Engagierte
Es waren bewegende Momente des Dankes und der Anerkennung, die zum 35-jährigen Bestehen des ASB in Sachsen-Anhalt im Mittelpunkt standen. Menschen, die sich oft im Stillen für andere einsetzen, rückten ins Rampenlicht – Ehrenamtliche, Weggefährten und Samariterinnen und Samariter, die den Arbeiter-Samariter-Bund in Sachsen-Anhalt über Jahrzehnte geprägt haben.
„Die Menschen, die wir heute auszeichnen, stehen stellvertretend für viele in der Samariterfamilie, die ihre Zeit und Kraft für das Wohl anderer einsetzen und dort anpacken, wo Hilfe dringend gebraucht wird“, betonte Matthias Quickert, Vorsitzender des ASB-Landesverbandes Sachsen-Anhalt e. V. „Sie sind Lichtblicke in unseren Pflegheimen, Kitas und Nachbarschaften. Sie sind Retter in der Not ebenso wie stille Helden des Alltags. Ob beim ASB-Wünschewagen Sachsen-Anhalt, bei den Rettungshundeteams in Magdeburg oder bei den Rettungsschwimmern in Aschersleben – all diese Angebote sind nur möglich, weil Menschen wie Sie bereit sind, einen Teil ihrer Zeit zu schenken“, sagte Dr. Katarina Barley, Präsidentin des ASB Deutschland e. V., in ihrer Videobotschaft.

Börries Hochfeldt, Geschäftsführer des ASB Bernburg, verlieh Vorstandsmitglied Dr. Ursula Darnstaedt die ASB-Ehrennadel.

Die 35 im Mittelpunkt – ein beliebtes Fotomotiv, auch für Geschäftsführung und Vorstand des ASB Sachsen-Anhalt.
„35 Jahre ASB Sachsen-Anhalt bedeuten 35 Jahre gelebte Solidarität, Engagement und Menschlichkeit. Seit unserer Gründung haben unzählige haupt- und ehrenamtlich Engagierte ihre Zeit, ihre Kraft und ihr Herz dafür eingesetzt, Menschen in schwierigen Lebenssituationen beizustehen. Ohne diese Hingabe, ohne ihren Mut und ohne ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, wäre der ASB nicht das, was er heute ist: eine starke, verlässliche und menschliche Gemeinschaft“, erklärte Landesgeschäftsführer Sven Baumgarten.
Er verlas auch das Grußwort von Wilhelm Müller, ehemaliger ASB-Bundesgeschäftsführer und Samariter-Urgestein. „Bewundernswert waren auch der Mut vieler Menschen und ihre spontane Aktivität. Ohne dieses Engagement wäre es nicht gelungen, innerhalb von einem halben Jahr 1990 in über 90 Städten und Gemeinden neue selbstständige und rechtsfähige ASB-Verbände zu gründen. Dieser mutigen Gründergeneration gilt unser aller Dank“, erinnerte er an die Anfänge des ASB in Sachsen-Anhalt.

Über 100 Gäste folgten der Einladung in die Festung Mark in Magdeburg.

Eine besondere Würdigung erhielten Kristin Gloger und Luisa Garthof (re.) vom ASB-Wünschewagen Sachsen-Anhalt.
Laudatio an das Ehrenamt
Die herzlichen Glückwünsche der Landesregierung zum Jubiläum überbrachte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff persönlich. Als Schirmherr des ASB-Wünschewagens Sachsen-Anhalt wurde er mit dem Ehrenpreis des ASB-Landesverbandes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet.
„Ebenso wichtig wie die ehrenamtliche Arbeit der 125 Wunscherfüller ist die Unterstützung durch Menschen, die sich öffentlich, mit ihrem Namen, mit ihrem Bekenntnis vor dieses Projekt stellen, deren Worte Gewicht haben, weil sie Türen öffnen und Aufmerksamkeit schaffen“, sagte Andreas Henke, stellvertretender ASB-Landesvorsitzender, in seiner Laudatio. „Sie, sehr geehrter Herr Ministerpräsident, haben dem Wünschewagen Ihre Aufmerksamkeit geschenkt, ihn öffentlich unterstützt und somit dazu beigetragen, dass er heute fest verankerter Bestandteil sozialen Engagements in Sachsen-Anhalt ist“, erklärte er.

Freudiges Wiedersehen: Christiane Mohs-Käferstein vom ASB Magdeburg (li.) und Christiane Keim vom ASB Halberstadt.
Mit der ASB-Ehrennadel wurden ausgezeichnet:
• Peggy Rausch, ASB Bernburg
• Dr. Ursula Darnstaedt, ASB Bernburg
• Sandra Bielert, ASB Bernburg
• Simone Höhndorf, ASB Bernburg
Für ihr besonderes Engagement für den
ASB-Wünschewagen Sachsen-Anhalt wurden gewürdigt:
• Kristin Gloger, ehrenamtliche Wunscherfüllerin
• Luisa Garthof, Koordinatorin des landesweiten Angebotes
Als verdiente Samariter im Katastrophenschutz wurden geehrt:
• Axel Freytag, ASB Halle
• Matthias Hensch, ASB Magdeburg
• Daniel Schweigert, ASB Salzlandkreis
Besondere Würdigungen erhielten:
• Krimhild Niestädt, ehemalige Vorsitzende des ASB-Landesverbandes Sachsen-Anhalt e.V.
• Hans-Jürgen Schwarz, Geschäftsführer Ambulanz Mobile GmbH & Co. KG
• Kathrin Streblow, Koordinatorin für den Kinder- und Jugendkreis beim ASB-Landesverband Sachsen-Anhalt
Text: Nicole Bosold