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Mecklenburg-Vorpommern

2025_Klimaschutz-Workshop_ASB-KJH_2

Beim Workshop wurden alle Maßnahmen gemeinsam erarbeitet.

Klimaschutz – hier und jetzt 2.0

Die Rostocker ASB Kinder- und Jugendhilfe ist auf dem Weg

2025 haben wir uns mit unseren Wohngruppen am Projekt „Klimaschutz – hier und jetzt! 2.0“ beteiligt. Das Projekt wurde vom ASB-Bundesverband initiiert, gefördert und fachlich begleitet. Ziel war es, Klimaschutz in sozialen Einrichtungen konkret, alltagstauglich und umsetzbar zu machen.

Im Mittelpunkt standen eine CO₂-Bilanzierung, der Austausch zwischen Einrichtungen sowie die Entwicklung erster Klimapläne. In Workshops und Arbeitsphasen haben Mitarbeitende aus den Wohngruppen gemeinsam betrachtet, wo wir stehen und wo realistische Ansatzpunkte liegen – insbesondere in den Bereichen Verpflegung und Mobilität. Ein bundesweiter Vergleich mit den Ergebnissen anderer Einrichtungen sozialer Träger war hilfreich, um die eigenen Daten besser einordnen und Prioritäten erkennen zu können.

Bewusster Umgang mit Energie
Wichtig ist: Wir sind auf dem Weg. Viele der diskutierten Maßnahmen befinden sich aktuell in der Planung oder schrittweisen Umsetzung. Dazu gehören unter anderem angepasste Speisepläne mit weniger Fleisch, ein bewussterer Umgang mit Wasser und Energie, erste Veränderungen im Einkauf sowie die stärkere Nutzung klimafreundlicher Mobilitätsoptionen. Nicht alles lässt sich sofort umsetzen – aber vieles lässt sich erproben, weiterentwickeln und in den Alltag integrieren.

Ein zentraler Erfolgsfaktor des Projekts war die Beteiligung der Teams. Die Maßnahmen wurden nicht vorgegeben, sondern gemeinsam erarbeitet. Dadurch ist ein realistisches Bild dessen entstanden, was im Alltag unserer Wohngruppen gemeinsam mit den betreuten Kindern, Jugendlichen und Familien machbar ist.

Langfristige Strukturen schaffen
Ein Nachhaltigkeitsmanagement wird bei uns dauerhaft verankert: Ein eigenständiges Referat koordiniert gemeinsam mit einer Steuergruppe die nächsten Schritte, bündelt Erfahrungen aus den Einrichtungen und arbeitet eng mit dem ASB-Bundesverband zusammen. So stellen wir sicher, dass aus dem Projekt langfristige Strukturen entstehen.

„Klimaschutz – hier und jetzt! 2.0“ war für uns kein Abschluss, sondern ein Startpunkt. Wir lernen weiter, justieren nach und setzen die entwickelten Maßnahmen Schritt für Schritt um – mit Blick auf unsere gelungene Dienstleistung.

Text: Wiebke Dobberstein/ASB KJH

Weihnachtsessen-ASB-Seniorenclubs

Der ASB wurde beim Weihnachtsessen im Seniorenclub von ehrenamtlichen Kellner:innen unterstützt.

Einmal Ente, Klöße und Rotkohl bitte!

Wer Freude schenkt, bekommt sie oft vielfach zurück

Wenn ich an diesen Tag zurückdenke, wird mir einmal mehr bewusst, wie wichtig es ist, Freude weiterzugeben. Denn wer Freude schenkt, bekommt sie oft selbst zurück. Schon am Morgen lag im Seniorenclub des ASB Schwerin eine besondere Stimmung in der Luft. Für mich war das mehr als nur weihnachtliche Vorfreude, es war ein Zeichen dafür, dass wir an diesem dritten Advent etwas Wertvolles schaffen würden. Einen Ort der Wärme, des Miteinanders und der Zuversicht.

Menschen zusammenbringen
Nach und nach füllte sich der Raum mit Stimmen und Lachen. 72 Seniorinnen und Senioren waren unserer Einladung zum Weihnachtsessen gefolgt. Viele kannten sich bereits, andere kamen an diesem Tag erstmals ins Gespräch. Beim Blick auf die festlich gedeckten Tische dachte ich: Genau da-rum geht es – Menschen zusammenzubringen. In einer Zeit, die für viele von Sorgen, Unsicherheit und Einsamkeit geprägt ist, wird Gemeinschaft immer wichtiger.

Unsere ehrenamtlichen Kellner:innen waren mit viel Herz dabei. Mit einem freundlichen Wort und einem Lächeln servierten sie das Weihnachtsmenü, das ein regionaler Caterer für uns zubereitet hatte: knusprige Ente, Klöße und Rotkohl. Doch nicht das Essen allein machte diesen Tag besonders. Es war das Gefühl, willkommen zu sein, gesehen zu werden und gemeinsam Zeit zu verbringen.

Momente, die Mut machen
Mir ist wichtig, dass unsere Seniorinnen und Senioren spüren: Ihr seid nicht allein. Gerade heute brauchen wir Momente, die Mut machen und Hoffnung schenken. Freude zu verbreiten ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Das zeigte sich auch in den Gesprächen an den Tischen. Eine Dame sagte zu mir, wir dürften den Glauben an das Gute nicht verlieren. Worte, die sehr berührt haben.

Dass wir diesen Tag möglich machen konnten, verdanken wir unseren Sponsor:innen und vielen unserer Mitarbeitenden des ASB-Kreisverbandes sowie der ASB Kita gGmbH, die gespendet haben. Am Ende gingen wir mit einem warmen Gefühl nach Hause, weil wir gespürt haben: Wenn wir Freude schenken, kommt sie vielfach zurück – und genau das brauchen wir in der heutigen Zeit mehr denn je.

Text: Denise Schroeder/ASB Schwerin-Parchim