
Bayern

Eine Ausbildung im Rettungsdienst eröffnet jungen Menschen viele Möglichkeiten in einem spannenden beruflichen Umfeld.
Werde Samariter:in!
Ausbildung und Karriere beim ASB in Bayern
„Wofür stehen unsere drei Buchstaben A, S und B?“ – Fragen wie diese mussten beim Drehen jenes Glücksrads beantwortet werden, das am Messestand des ASB Bayern aufgebaut war. Die bayerischen Samariter:innen waren im Dezember auf der Nürnberger Messe „Berufsbildung“ präsent. Hier konnten sich Jugendliche aus dem gesamten Freistaat über die Ausbildungsmöglichkeiten in den Bereichen Rettungsdienst, Kinderbetreuung, Pflege und Teilhabe informieren. Der ASB ist nicht nur ein traditionsreicher Wohlfahrtsverband, sondern auch ein moderner Arbeitgeber mit vielfältigen Karrierewegen.
Im Bereich Rettungsdienst bildet der ASB in seiner Berufsschule in Lauf an der Pegnitz junge Menschen zu Notfall- oder Rettungssanitäter:innen aus. Wer sich hingegen für Pflege interessiert, kann sich zum Beispiel zur generalistischen Pflegekraft ausbilden lassen und dabei ältere Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen professionell begleiten. Auch in der Kinder- und Jugendhilfe bietet der ASB spannende Aufgaben: von der Betreuung in Kindertagesstätten (als Erzieher:in oder Kinderpfleger:in) bis hin zur pädagogischen Arbeit in Freizeitprojekten. Hinzu kommt mit KiPrax eine neue und besonders praxisnahe Form der Kinderpflegeausbildung, die mit dem Schuljahr 2025/26 als Modellprojekt in Bayern gestartet ist. Ergänzt wird das Angebot durch Tätigkeiten im Bereich Teilhabe, wo Inklusion und individuelle Förderung im Mittelpunkt stehen – im Kern geht es dabei um die Ausbildung zum/zur Heilerziehungspfleger:in.
Neben abwechslungsreichen Einsatzfeldern legt der ASB großen Wert auf attraktive Rahmenbedingungen (bezüglich Vergütung, Urlaub usw.). Fort- und Weiterbildungen sind fester Bestandteil der Personalentwicklung, sodass Mitarbeitende ihre Kompetenzen kontinuierlich ausbauen können. Die Broschüre „Ausbildung und Karriere beim ASB in Bayern“ zeigt, wie breit das Spek-trum an Möglichkeiten ist – von der praxisnahen Ausbildung bis hin zu langfristigen Entwicklungsperspektiven. Zudem enthält sie Informationen über die Freiwilligendienste FSJ und BFD sowie das duale Studium. Die Broschüre ist in einer Online-Variante unter www.asb-bayern.de/jobs zu finden.
Text: Moritz Wohlrab
Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt
ASJ Bayern baut Schutzkonzept wachSam weiter aus

„wachSam“ ist das Präventionskonzept der Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ) gegen sexualisierte Gewalt und steht für wache Samariter:innen, die auf sich und andere achten. Kinder und Jugendliche sollen sich sicher fühlen und dabei stets wissen, dass sie notfalls Unterstützung erhalten. Gemeinsam möchte die ASJ Bedingungen schaffen, unter denen potenzielle Täter und Täterinnen keine Chance haben.
„Wir geben Kindern und Jugendlichen Raum für eine freie und selbstbestimmte Entwicklung und achten ihre Grenzen“, sagt Carolin Rajczyk vom ASB Bayern. „Für alle Kinder und Jugendlichen innerhalb der ASJ stehen ausgebildete Vertrauenspersonen zur Verfügung.“ Bei Verdacht auf Missbrauch, bei Anzeichen für mögliche Gewalt oder bei erlebten Grenzüberschreitungen ist Unterstützung verfügbar. Dies gilt ebenso, wenn Handlungen gegen den eigenen Willen erfolgen, ein Gespräch außerhalb des direkten Umfelds benötigt wird oder Hilfe erforderlich und keine Lösung erkennbar ist.
Text: Moritz Wohlrab
Eine Ausbildung im Rettungsdienst eröffnet jungen Menschen viele Möglichkeiten in einem spannenden beruflichen Umfeld.
Tagung der Hilfsorganisationen in Windischeschenbach

ASB-Landesgeschäftsführer Dr. Jarno Lang (im Bild rechts) nahm gemeinsam mit den Geschäftsführern der anderen großen bayerischen Hilfsorganisationen an der Tagung „Crisis Simulation 2025“ im Bayerischen Zentrum für besondere Einsatzlagen (BayZBE) in Windischeschenbach teil. Neben dem Fachprogramm gab es einen Austausch zwischen den Organisationen, um im Krisenfall abgestimmt handeln zu können.
Der ASB Bayern gehört zur BayZBE-Betreibergesellschaft. Das Trainings- und Simulationszentrum hat es sich zur Aufgabe gemacht, Einsatzkräfte des Bevölkerungsschutzes auf den Ernstfall vorzubereiten. Dabei wird unter anderem das Vorgehen bei Großschadenslagen, Terroranschlägen, Geiselnahmen, Naturkatastrophen und Amokläufen trainiert.
Text: Moritz Wohlrab
Kürzlich widmete sich der Arbeitskreis wachSam der Frage, wie das Projekt noch bekannter gemacht werden kann – sowohl innerhalb der ASJ als auch im ASB. Die Teilnahme des Vorstands und der Geschäftsführung unterstrich die hohe Bedeutung des Themas.