Bayern

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Ehrung Johanna Laux

Preisverleihung in München: ASB-Landesvorstand Norbert Tessmer und die Geschäftsführerin des ASB Dillingen-Donau-Ries, Claudia Lijsen (rechts), gratulierten Johanna Laux zu der Auszeichnung.

Engagement, das seit Jahrzehnten wirkt

Johanna Laux wurde für ihr Lebenswerk ausgezeichnet

„Heute haben wir wieder etwas geschafft.“ Mit diesem Gefühl geht Johanna Laux oft nach Hause, wenn sie ihre Arbeit in der ASB-Kleiderkammer beendet hat. Es ist ein Satz, der viel über sie erzählt – über ihre Haltung, ihre Motivation und über ein Engagement, das seit Jahrzehnten wirkt. Im März wurde Johanna Laux in München vom Paritätischen Wohlfahrtsverband mit dem Luise Kiesselbach Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

Seit 1988 ist die gebürtige Wertingerin beim ASB Dillingen-Donau-Ries aktiv. Zum ASB kam Johanna Laux über ihren Bruder, damals Stadtrat in Wertingen. Zunächst engagierte sie sich im Vorstand; erst als Beisitzerin, später als zweite Vorsitzende. Es waren bewegte Jahre, in denen viel Neues entstand. Der ASB eröffnete seine erste Kita, wenig später folgte das Mehrgenerationenhaus – ein Projekt mit großer Strahlkraft, dessen Eröffnung sogar die damalige Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen nach Wertingen führte.

Bis heute prägt die Handschrift von Johanna Laux zahlreiche Angebote vor Ort. Ob der Sticktreff im Mehrgenerationenhaus, das Büchertauschregal oder die Weihnachtsbetreuung für Kinder – immer ging es ihr darum, Räume für Begegnung und Miteinander zu schaffen. Eine besondere Rolle spielt die Kleiderkammer. Laux erkannte früh das Potenzial – und den notwen­digen Wandel. Die Kleiderkammer wurde grundlegend modernisiert und wie ein Second-Hand-Geschäft neu gedacht. Der Trend zu nachhaltigem Konsum verlieh dem Konzept zusätzlichen Rückenwind. Heute ist die Kleiderkammer eine feste Adresse für bewussten Einkauf.

Tatkraft, Lebensfreude und eine positive Grundeinstellung begleiten das Engagement von Johanna Laux bis heute. Sie möchte sich weiterhin einbringen, solange es ihr Freude macht. Und solange sie am Ende des Tages sagen kann: Heute haben wir gemeinsam etwas bewegt.

Von Rhetorik bis Songwriting: der BildungsRaum.
Die ASB-Schulen mit Sitz in Lauf an der Pegnitz haben mit dem „BildungsRaum“ einen Ort für persönliche und fachliche Weiterentwicklung geschaffen. Jede und jeder ist eingeladen, die eigenen Kompetenzen zu erweitern. Das vielfältige Kursangebot umfasst unter anderem Bereiche wie Persönlichkeitsentwicklung, Rhetorik oder Medienkompetenz, aber auch Yoga-Techniken oder Songwriting.

Informationen: www.asb-schulen.de/bildungsraum

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Text: Moritz Wohlrab

Wieder sicher unterwegs

MPU-Beratung als neues Angebot beim ASB Forchheim-Bamberg

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Manchmal kippt das Leben nicht laut, sondern leise. Ein Abend, eine falsche Entscheidung, ein Moment von Übermut – und plötzlich ist der Führerschein weg. Für Außenstehende wirkt das schnell wie „selbst schuld". Für Betroffene beginnt dagegen oft eine Phase voller Fragen, Druck und Unsicherheit. Denn ein Führerschein ist für viele nicht Luxus, sondern Lebensader: zur Arbeit kommen, die Ausbildung schaffen, Kinder versorgen, Angehörige unterstützen, selbstständig bleiben. Wenn dieses Stück Alltag wegbricht, geraten Menschen ins Wanken – beruflich, finanziell und emotional.

Der ASB Forchheim-Bamberg hat ein neues Servicefeld aufgebaut: die Beratung im Vorfeld der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU). Dieses Angebot steht nicht für eine „Trickkiste“ und nicht für Schönrederei, sondern für eine klare, menschliche Begleitung. Verkehrssicherheit geht uns alle an – und zugleich wissen wir: Hinter jeder Auffälligkeit steckt ein Mensch mit einer Geschichte. Nicht jede Geschichte ist schön. Aber fast jede kann besser weitergehen, wenn rechtzeitig Struktur und Halt dazukommen.

Viele gehen zur MPU und wissen nicht, was sie erwartet. Im Internet findet man viel Halbwissen, dramatische Berichte oder gut gemeinte Tipps, die am Ende nicht weiterhelfen. Die Folge: unnötige Angst, falsche Vorbereitung und manchmal teure Umwege. Genau dabei helfen die Forchheimer Samariter:innen Antje und Joachim Malzer. Sie erklären, was wirklich zählt. Sie sortieren, was passiert ist. Sie arbeiten heraus, warum es dazu kam – und was sich konkret verändern muss, damit es künftig anders läuft. Schritt für Schritt, ohne Druckmache, aber mit Klarheit. Antje Malzer bringt rund 26 Jahre Berufserfahrung aus der Beratungs- und Begleitpraxis ein, ihr Ehemann Joachim verfügt über elf Jahre Erfahrung in der MPU-Vorbereitung.

Für den ASB ist dieses Angebot ein neues Geschäftsfeld – und zugleich ein passender Baustein: Wir stehen für Hilfe, Verlässlichkeit und praktische Lösungen, wenn das Leben schwierig wird. Wer im Freundes- oder Bekanntenkreis betroffen ist, muss nicht erst „ganz unten" ankommen. Manchmal reicht ein Hinweis zur richtigen Zeit: Es gibt Unterstützung. Und es gibt einen Weg zurück; sicher und verantwortungsvoll.

Text: Joachim Malzer

Text: Joachim Malzer

Joachim Malzer verfügt über elf Jahre Erfahrung in der MPU-Vorbereitung. ASB-Mitglieder erhalten zehn Prozent Rabatt auf sämtliche Leistungen.